Podcast mit Fridays for Future Aktivistin Michelle Derbach

Mit dabei:
  • Svenja Moller
  • Michelle Derbach

Sie ist im Alter von 14 Jahren in die SPD eingetreten, mit 16 Jahren hat sie als Unterbezirksvorsitzende kandidiert. Jetzt ist die 17-jährige Michelle Derbach die Hauptorganisatorin und man könnte auch sagen das Gesucht der Fridays for Future Ortsgruppe Füssen/Pfronten. Neben Schularbeiten – Derbach macht im kommenden Jahr die Matura – organisiert sie Demonstrationen und Mahnwachen und startet eine neue Karriere im SPD-Ortsverein Garmisch-Partenkirchen.

Podcast mit Allgäuer Clubbesitzer zu Öffnung nach der “Corona-Pause”

Mit dabei:
  • Holger Mock
  • Jakob Hurler

Im Oktober 2021 dürfen die Clubs und Diskotheken in Bayern wieder öffnen, allerdings nur unter bestimmten Bedingungen. Diese Bedingungen sind teilweise schon wieder so kompliziert und wirklichkeitsfremd, dass manche Betreiber von Clubs und Diskotheken darüber nachdenken, ob sie überhaupt wieder öffnen sollen. Einer dieser Club-Betreiber ist Jakob “Hacky” Hurler vom Club GoIn in Obergünzburg (Landkreis Ostallgäu). Sein Club GoIn hat den Sommer über aus dem Innenhof einen Biergarten gemacht und dort Livekonzerte veranstaltet. Warum er momentan noch zögert, das GoIn auch regulär wieder zu öffnen, erklärt er im Podcast.

Podcast: Kinderhospiz St. Nikolaus – auch ein Ort der Freude

Mit dabei:
  • Lisa Hauger
  • Simone Pschorn
  • Rainer Graf

Was kann man sich unter einem Kinderhospiz vorstellen, wie sieht die Betreuung dort aus und warum sind Spenden für das Kinderhospiz so wichtig? Diese Fragen klären wir in unserer Podcast-Folge von all-in.de.

Zu Gast sind zum einen Simone Pschorn, zuständig für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit im Förderverein Kinder im Allgäu, die auch das Kinderhospiz St. Nikolaus in Bad Grönenbach betreuen. Zum anderen erzählt Rainer Graf, Gründer von Barfussherz, im Podcast, warum er barfuß auf Berge geht und dabei Spenden für das Kinderhospiz St. Nikolaus sammelt. Mehr dazu gibt es unter www.all-in.de/5121882.

Podcast: So erlebte Hundetrainerin Anja Hanzel die Corona-Pandemie

Mit dabei:
  • Svenja Moller
  • Anja Hanzel

Während der Corona-Pandemie und der Schließung vieler Wirtschaftsbereiche waren manche Branchen mehr, andere weniger im Fokus der Öffentlichkeit. Von Hundeschulen beispielsweise hat man in dieser Zeit nur wenig gehört. “Zu Beginn der Schließung gab es sehr viele Hilferufe”, erinnert sich Anja Hanzel, Hunde- und Degilitytrainerin, Verhaltensberaterin und Betreiberin des ersten Naturhundegartens in Deutschland.

Um welche Notfälle es sich dabei handelte und ob die Hundetrainerin auch über das Telefon helfen konnte, darüber spricht sie im Podcast mit all-in.de. Außerdem erzählt Anja Hanzel, wie sehr sie die Corona-Pandemie getroffen hat und ob sie auch jetzt noch eingeschränkt ist in ihrer Arbeit.

Podcast: Playmate Zoelle Frick über ihre Motivation, ihre Hemmungen und ihre Grenzen

Mit dabei:
  • Svenja Moller
  • Zoelle Frick

“Das war schon ein kleiner Traum von mir”, sagt die 19-Jährige Zoelle Frick aus Isny, die in der aktuellen Ausgabe des Playboys zu sehen ist. Sie ist das Juni-Playmate. “Es war schon ein sehr krasses Gefühl, als ich erfahren habe, dass ich die Möglichkeit bekomme”, erinnert sich die 19-Jährige im Gespräch mit all-in.de.

Für das Shooting ging es für sie nach Kapstadt. Ein Tag lang wurde an mehreren Locations fotografiert. Die Bilder hat sie selbst das erste Mal im veröffentlichten Magazin gesehen. “Ich habe immer noch nicht realisiert, wie groß das alles ist”, gesteht die die 19-Jährige. Bereits nach wenigen Tagen war der Playboy in ganz Isny ausverkauft, erzählt sie schmunzelnd.

Im November hat die 19-Jährige noch ein Shooting für den Playboy – zusammen mit den anderen Playmates dieses Jahres. “Ich habe ein bisschen Angst, dass es Zickereien gibt”, gesteht sie. Nach dem Shooting kann dann das Playmate des Jahres gewählt werden. Das Mädchen, das die Wahl gewinnt, kommt dann auf das Cover des Magazins. Die Isnyerin hofft, dass sie die Wahl gewinnt.

Wie es überhaupt zu dem Shooting kam, ob sie auch Hemmungen hatte und wie ihre Mutter und ihr Freund reagiert haben, hat sie im Podcast erzählt.

Leukämie-Patientin erzählt ihre Geschichte – und ruft zu Stammzellenspenden auf!

Mit dabei:
  • Holger Mock
  • Monika Willert

Monika Willert hat viel durchgemacht im letzten Jahr. Vermutlich das schwerste Jahr ihres Lebens. Im Frühjahr erhielt sie die Diagnose: “Sie haben Leukämie”. “Das traf mich wie ein Vorschlaghammer”, sagt Monika Willert im Podcast. Was folgte, waren Monate der Ungewissheit, “Erfahrungen im Grenzbereich des Lebens”, wie sie selbst es beschreibt. Im Sommer dann die Erleichterung: Eine Stammzellenspende hat geklappt, am 8. Juli 2020, der Tag, den sie selbst ihren “zweiten Geburtstag” nennt. Die endgültige Heilung konnte beginnen.

Monika Willert möchte mit diesem Podcast keinen “Seelenstriptease” (wie sie es nennt) hinlegen. Was stattdessen erreichen möchte: Die Menschen sensibilisieren für das Thema Stammzellenspende und dann natürlich auch, dass sich möglichst viele Menschen für eine solche Spende bereiterklären, sich registrieren lassen, zum Beispiel bei der DKMS, der Deutschen Knochenmark-Spender-Datei mit Sitz in Tübingen. Um das zu erreichen, erzählt sie im Podcast die Geschichte ihrer Krankheit, wie es war, ausgerechnet im “Coronajahr 2020” dieses Schicksal zu erleiden und wie sie mit der Diagnose und den Auf und Abs der Krankheit fertig wurde. Darüber hinaus berichtet sie über die medizinischen Hintergründe, was die Stammzellenspende bedeutet – für Spender und Empfänger.

Kryptowährung Bitcoin: Für wen ist das was? Wer sollte besser die Finger davon lassen?

Mit dabei:
  • Holger Mock
  • Angelo Picierro

Oktober 2009: Start der sogenannten Krypto-Währung Bitcoin. Preis für einen Bitcoin: damals 1 US-Dollar, also zum damaligen Kurs ungefähr 70 Cent. 12 Jahre später liegt der Preis für einen Bitcoin bei etwa 45.000 Euro (täglich schwankend). Hätte man sich also im Oktober 2009 für 100 Euro Bitcoins gekauft, das wären 142 Bitcoins gewesen, dann wären die jetzt rund 6,5 Millionen Euro wert. Unfassbar.

Viele Menschen fragen sich: Soll ich mir auch mal solche Botcoins kaufen, soll ich da jetzt noch einsteigen? Im Podcast mit Angelo Picierro, Finanz-Experte und Vorstand der Kreis- und Stadtsparkasse Kaufbeuren, klären wir die wichtigen Fragen: Was genau ist Bitcoin, wie funktionieren Krypto-Währungen und wie sicher und verlässlich sind sie? Für wen ist eine Anlage oder Spekulation mit Bitcoin oder einer anderen Kryptowährung sinnvoll und wer sollte besser die Finger davon lassen?

Im Unterschied zu vielen anderen Experten-Berichten über Bitcoin, handelt es sich hier nicht um ein Verkaufsgespräch. Die Sparkasse handelt nicht mit Bitcoins, auch wenn sie natürlich tief im Thema ist.

Podcast mit dem BUND Naturschutz: Tourismus in den Allgäuer Alpen: “Immer mehr und immer weiter ist der falsche Weg!”

Mit dabei:
  • Lisa Hauger
  • Thomas Frey

In der Corona-Pandemie sind mehr Menschen in den Allgäuer Bergen unterwegs als vor Corona. Zumindest entsteht dieser Eindruck, wenn man sich in den Bergen aufhält: Obwohl die Skisaison ausgefallen ist, wimmelte es an den Gipfeln zeitweise von Skitourengehern und Schneeschuhwanderern.

Wie sich die ausgefallene Wintersaison auf die Natur ausgewirkt hat und was sich der BUND Naturschutz (BN) für den Tourismus in den bayerischen Alpen wünscht, ist Thema dieses Podcasts. Mit Thomas Frey, Regionalreferent für Schwaben beim BUND Naturschutz sprechen wir außerdem darüber, was sich der BN für die kommende Sommersaison erwartet und worin das Problem beim Wildcampen liegt.

Forderungen des BUND Naturschutzes

Um dauerhaft natur- und umweltverträglichen Tourismus in den bayerischen Alpen zu ermöglichen, fordert der BUND Naturschutz unter anderem den sogenannten “Alpenplan 2.0”, ein Zonierungskonzept für Individualsportarten. Darin ist verankert, welche Outdoorsportarten wo problemlos möglich sind und in welchen Räumen die Outdoorsportaten aus Naturschutzgründen verboten sein sollten.

Außerdem ein Thema im Podcast: Den Ausbau von Straßen im Allgäu zu stoppen. Laut BN sei es stattdessen wichtig, sich mehr auf Busse und den Bahnverkehr zu konzentrieren. Damit sollen die Ortschaften im Allgäu unter anderem nicht von “Blechlawinen” überrollt werden, wie es letztes Jahr in manchen Ortschaften der Fall war.

Wildcamping im Allgäu

Nach Angaben der Polizei gibt es seit Beginn der Corona-Pandemie mehr Wildcamper im Allgäu, insbesondere an touristischen Hotspots. Im Winter vor allem dort, von wo aus man zu Skitouren starten kann, wie beispielsweise in Balderschwang und am Ifen. Im Sommer tummeln sich viele Wildcamper in den Bergen und rund um Seen, wie beispielsweise am Forggensee. Aber warum schadet Wildcampen eigentlich der Natur? Darüber sprechen wir ebenfalls im Podcast.

AI166 Tourismus in der Corona-Krise: So ist die Lage im Allgäu

Mit dabei:
  • Holger Mock
  • Prof. Dr. Alfred Bauer
  • Bernhard Joachim

Tourismus und Gastronomie leiden wie kaum eine andere Branche unter der Corona-Krise. Die Einbußen sind beträchtlich: Das Allgäu hat hochgerechnet rund 500.000 Euro pro Stunde weniger Umsatz. Das Bayerische Zentrum für Tourismus Fakultät hat jetzt das Ergebnis einer Studie mit dem Titel “Reisen in Zeiten von Corona” veröffentlicht. In der Studie wurden im März über 2.000 Menschen zwischen 18 und 74 Jahren in ganz Deutschland online zu ihren Reiseabsichten befragt. Im Podcast spricht Prof. Dr. Alfred Bauer, Dekan der Fakultät Tourismus-Management an der Hochschule Kempten und Vorsitzender des Bayerischen Zentrums für Tourismus, über die Studie und was die Corona-Krise für Auswirkungen hat. Seine wichtigsten Erkenntnisse:

  • Die Leute wollen reisen.
  • Der Anteil derer, die innerhalb Deutschlands reisen möchten, ist leicht erhöht.
  • Vor allem ältere Menschen halten sich allerdings bei Reisen momentan zurück.
  • 30 Prozent der Menschen wollen nach der Corona-Krise nachhaltiger reisen als vorher.

Ebenfalls mit im Podcast: Bernhard Joachim, Geschäftsführer der Allgäu GmbH, die Gesellschaft für Standort und Tourismus, quasi der Dachverband des Tourismus im Allgäu. Er spricht unter anderem darüber, warum auch von Seiten Tourismus und Gastronomie die Kritik an den Corona-Maßnahmen immer lauter wird: “Mit zunehmendem Lockdown und lang anhaltender Pandemie stellt man mehr und mehr fest, dass die Politik jetzt auch kein Patentrezept hat, wie man das in den Griff kriegen kann und deswegen der Unmut immer größer wird.”

Die weiteren Themen: Warum das Allgäu eine geeignete Modellregion wäre, welche Bedeutung das Reisen für die Menschen hat, wie Corona das Reiseverhalten verändern wird, warum gerade jetzt für viele Menschen Nachhaltigkeit beim Reisen ein Thema ist und: der neue Ausflugsticker, der jetzt vom Bundeswirtschaftsministerium vorgestellt wurde. Wie kann dieser Ausflugsticker Tourismusregionen wie das Allgäu bei der Besucherlenkung unterstützen?

AI165 Tattoo-Künstler im Corona-Lockdown: “Ich wünsche mir mehr Diskurs!”

Mit dabei:
  • Holger Mock

Eugen Schreiner, Tätowierer und Musiker (NASVAI) aus Kempten und seit 13 Jahren Betreiber des Tattoostudios “Stechwerk”, eines der renommiertesten Tattoostudios im Allgäu hat vor kurzem seinen Unmut über die Corona-Situation in einem Lied umgesetzt und auf Facebook gepostet. Sein plakatives Lied “Hey, hey Söderlein” hat hohe Wellen geschlagen, auch auf all-in.de. Im Podcast erzählt der 34-Jährige, wie das Lied tatsächlich gemeint war. Und dabei zeigt sich der Tätowierer durchaus differenziert in seiner Kritik an den Corona-Maßnahmen.
Wieviel Haut blieb wegen Corona farblos?
Darüber hinaus geht es um die Situation von Tätowierern im Corona-Lockdown, ob und wie pünktlich die staatliche Hilfe bei ihm ankam, wie er seine Mannschaft im Unternehmen hält. Ein wichtiger Punkt: Die Auswirkungen der Corona-Krise auf die ganze Branche. Dass Tätowieren momentan nicht erlaubt ist, heißt nicht, dass es nicht stattfindet. Jetzt tätowieren Nicht-Profis unter anderen Bedingungen. Ein Fakt, der auch Eugen Schreiner Sorgen macht. Eugen beantwortet aber auch die Frage, wie viele Quadratmeter Haut er in der Corona-Krise nicht tätowiert hat. Spoiler: Man kann auf der Fläche wohnen.