Aktuelle Betrugsmaschen: So arbeiten professionelle Betrüger!

Mit dabei:
  • Holger Mock
  • Holger Stabik

Telefonbetrug, Enkeltrick, falsche Polizeibeamte, Love Scamming: Immer häufiger hört man, dass Menschen von skrupellosen Betrügern abgezockt werden. In manchen Fällen verlieren Senioren ihr komplettes hart erspartes Vermögen. Holger Stabik, Pressesprecher des Polizeipräsidiums Schwaben Süd-West, beschreibt im Podcast die aktuellen Betrugsmaschen. Er erklärt auch, wie professionelle Betrugs-Banden arbeiten. Und selbstverständlich gibt er wertvolle Tipps, wie man sich und vielleicht auch seine älteren Verwandten (Eltern, Großeltern) vor Betrugsschaden schützt.

AI152 Warum und wann verschweigt die Polizei Nationalitäten in Polizeiberichten?

Mit dabei:
  • Holger Mock
  • Dominic Geißler
  • Holger Stabik

Über eine Frage streiten besonders Facebook-User gerne und oft: Soll die Polizei in ihren Berichten grundsätzlich die Nationalität eines Täters nennen oder nicht? Holger Stabik und Dominic Geißler von der Pressestelle des Polizeipräsidiums Schwaben Süd-West in Kempten erklären im Podcast, in welchen Fällen sie die Nationalität eines Täters oder Beteiligten nennen und in welchen nicht.

Ein schwieriges Thema, auch für Redaktionen. Der Pressekodex des Deutschen Presserates (nach dem sich auch die Beamten der Pressestelle richten) sagt:
Die Zugehörigkeit soll in der Regel nicht erwähnt werden, es sei denn, es besteht ein begründetes öffentliches Interesse. Besonders ist zu beachten, dass die Erwähnung Vorurteile gegenüber Minderheiten schüren könnte. (Richtlinie 12.1)

Keine eindeutige Definition
In den Leitsätzen werden die Redaktion dazu verpflichtet, „in jedem einzelnen Fall verantwortungsbewusst zu entscheiden, ob für die Nennung einer Gruppenzugehörigkeit ein begründetes öffentliches Interesse vorliegt oder die Gefahr der diskriminierenden Verallgemeinerung überwiegt.“ Das heißt: Eine endgültig eindeutige Definition, wann die Nationalität genannt wird und wann nicht, gibt es nicht. Auch wichtig: Es gibt kein Verbot, die Nationalität zu nennen.

Fragen an die Polizei-Pressesprecher
Es ist immer eine Einzelfallentscheidung, bei der sich gleich mehrere Fragen stellen. Gibt es Kriminalitätsfelder, bei denen von vornherein ein „begründetes öffentliches Interesse“ besteht? Wie sortiert man einen Deutschen mit türkischen, griechischen oder albanischen Wurzeln ein? In welchen Fällen nennt die Polizei die Nationalität? In welchen nicht? Und noch weitere Fragen, die Dominic Geißler und Holger Stabik im Podcast beantworten.

AI149 Motorradkontrollen durch die Polizei, Geschwindigkeitsbeschränkungen: Warum ist das nötig?

Mit dabei:
  • Holger Mock
  • Dominic Geißler
  • Florian Götz

Motorradfahren – ein tolles Hobby. Aber auch gefährlich. Manchmal sogar lebensgefährlich. Auch wenn die Zahl der Todesopfer Jahr für Jahr sinkt. Im Jahr 2011 gab es noch 159 tote Motorradfahrer auf bundesdeutschen Straßen, 2019 waren es „nur“ noch 114. Über 28 Prozent weniger in neun Jahren. Dennoch: Jeder Verkehrstote ist einer zu viel.

Es tut sich viel, um schwere Unfälle zu verhindern. Straßen werden ausgebaut, Leitplanken errichtet, Beschleunigungsstreifen verbreitert. Momentan ist sogar ein Fahrverbot für Motorräder an Sonn- und Feiertagen im Gespräch. Dazu Geschwindigkeitsbeschränkungen, besonders an ausgewählten Motorradstrecken. Der Jochpass bei Bad Hindelang (Oberallgäu) zum Beispiel, Deutschlands kurvenreichste Strecke und beliebtes Ausflugsziel für Motorradfahrer: seit März 2019 gilt hier „60“. Hats dort was gebracht? Und die mittlerweile relativ häufigen Kontrollen am Straßenrand, bei der Motorräder teils chirurgisch genau unter die Lupe genommen werden, sind die wirklich nötig?

Zu Gast im Podcast sind Dominic Geißler von der Pressestelle der Polizei in Kempten, und sein Kollege Florian Götz. Er ist Teil der Kontrollgruppe Motorrad der Allgäuer Polizei und einer von denen, die Motorradfahrer gerne als „Wegelagerer“ bezeichnen.

AI069 „Ich bin kein Held!“: Kunde (32) überwältigt Bankräuber (54)

Mit dabei:
  • Holger Mock
  • Frank (Name geänd.)

Montag, 04. September 2017, ca. 15.00 Uhr in einer Filiale der Raiffeisenbank in Heimenkirch (Westallgäu). Ein Mann kommt rein, maskiert und bewaffnet. Er verlangt Geld, bekommt aber keins. Als er die Bank verlassen will, wird er von einem Kunden überwältigt und festgehalten, bis die Polizei kommt. Es stellt sich heraus, dass es sich bei dem Bankräuber um einen seit Jahren gesuchten Serientäter handelt.

Und der 32-jährige Bankkunde? Ist er ein Held? Oder hat er sich und andere in Gefahr gebracht? Was er selbst darüber denkt, warum er es getan hat, warum er sich selbst nicht als Held sieht und sich die Öffentlichkeit vom Hals halten will, erzählt er uns im Podcast.

AI061 Schwul und Polizist: Johannes Träumer (36) aus Kempten über ein besonderes Berufsleben

Mit dabei:
  • Holger Mock
  • Caroline Schorer
  • Johannes Träumer

Johannes Träumer ist schwul. Und er ist Polizeibeamter. Eine Kombination, die früher noch problematischer war als heute. Aber auch jetzt kämpfen Homosexuelle in manchen Berufen gegen Klischees und Vorurteile. Der Beruf des Polizeibeamten erfordert andere menschliche Qualitäten, als es das Klischee vom „verweichlichten Schwulen“ hergibt. Daher gibt es durchaus auch noch jede Menge Ressentiments gegenüber Homosexuellen im Polizeidienst. Johannes Träumer hat sich schon vor langer Zeit entschlossen, dem entgegenzuwirken: Durch Offenheit, durch die Gründung eines Vereins, durch den Weg über die Medien. In unserem Podcast sprechen wir mit ihm über seinen Beruf, über seine innere Einstellung und darüber, was es bedeutet, schwul und Polizist zu sein.

AI051 . Gruselclowns: Ein strafbares Phänomen. Gespräch mit Polizei-Pressesprecher Sebastian Adam

Mit dabei:
  • Holger Mock
  • Sebastian Adam

Gruselclowns, Killerclowns, Horrorclowns: Mit gruseligen Clownmasken verkleidet erschrecken manche Zeitgenossen Passanten, Kinder, Autofahrer. Teilweise sind diese „Clowns“ auch bewaffnet, meist mit Messern oder Baseballschlägern. Wie sieht die Polizei dieses Phänomen, das aus den USA kommt und seit neuestem auch bei uns im Allgäu angekommen ist? Vor kurzem hat ein Gruselclown im Kemptener Stadtteil St. Mang Kinder erschreckt, einer der Buben leidet noch immer unter dem Schock dieses Erlebnisses. Sebastian Adam, Pressesprecher des Polizeipräsidiums Schwaben Süd-West erklärt, wie solche vermeintlichen Scherz-Aktionen zu werten sind, wo die Grenze zwischen Spaß und Ernst verläuft und warum die Leute, die solche Gruselclowns verprügeln, unter Umständen härter bestraft werden, als der Clown selbst. Außerdem sprechen wir darüber, welche Dimension dieser „Scherztrend“ gerade jetzt zu Halloween hat: Soll man sich heuer als Clown verkleiden?

AI028 – Wintereinbruch im Allgäu: Was Sie jetzt wissen müssen

Mit dabei:
  • Stephan Michalik
  • Holger Mock

Der Wintereinbruch im Allgäu war heftiger als erwartet. Es fielen bis zu 15 Zentimeter Schnee, im Allgäu kam es zu schweren Unfällen wegen schneeglatter Straßen. Ist man jetzt noch verpflichtet, mit Winterreifen zu fahren? Was die Polizei und eine Versicherung dazu sagen, erfahren Sie im Podcast.

Außerdem: Wie lange hält das Gruselwetter noch an und wann wird’s wieder Frühling?

AI023 – Facebook-Wunder, Betrugs-Warnung und Aprilscherz-Wahnsinn

Mit dabei:
  • Stephan Michalik
  • Larissa Pucher

Facebook kann mehr als ein Zeitvertreib sein. Eine Kemptenerin hat ihre Halbschwester nach 30 Jahren über die Social-Media-Plattform gefunden und konnte so den letzten großen Wunsch ihres Vaters erfüllen.

Betrüger haben im Füssener Umland Bankautomaten manipuliert und so Geld abgezockt. Wie ihr euch schützen könnt, erzählen euch Larissa und Stephan.

Außerdem: April April! Es gibt keine neuen „ALL“-Kennzeichen für das Allgäu. Also. Noch nicht… Die schönsten Scherze aus der Region gibt’s im Special unter: www.all-in.de/aprilscherz