AI 120: „Eine Bereicherung“: Oberallgäuer Familie Müller ist froh über ihr Pflegekind

Mit dabei:
  • Camilla Schulz
  • Christa Seizinger
  • Christel Müller
  • Michael Müller

Christel und Michael Müller können selbst keine Kinder bekommen. Weil sie sich ein Leben ohne Kind aber nicht vorstellen können, haben sie vor vier Jahren ein Pflegekind bei sich aufgenommen. 10 Monate alt war der kleine Junge, als die Müllers ihn in ihre Familie integriert haben. 

Wie dem kleinen Jungen geht es im Oberallgäu mehreren Kindern: Sie können aus verschiedensten Gründen eine zeitlang nicht bei ihren leiblichen Eltern bleiben und müssen in einer Pflegefamilie untergebracht werden. Laut Christa Seizinger vom Jugendamt Oberallgäu werden im Landkreis „fortlaufend vorbereitete Pflegestellen benötigt.“ 

Familie Müller ist froh, dass sie vor vier Jahren den Schritt gegangen ist: „Im Nachgang ist es genau die richtige Entscheidung gewesen“, meint Michael Müller. Für Christel Müller „war es eine Bereicherung“, ein Pflegekind in ihre Familie zu integrieren. Einem Kind eine sichere Zukunft und Geborgenheit zu bieten, stehe für sie im Vordergrund.  

Nicht jeder kann einfach so ein Pflegekind bei sich aufnehmen. Verschiedene überprüfbare Voraussetzungen müssen erfüllt werden, wie beispielsweise ein geregeltes Einkommen und ein Gesundheitszeugnis. Welche weiteren Herausforderungen auf die Pflegeeltern zukommen und wie das Jugendamt sowohl Pflege- als auch leibliche Eltern unterstützt, erfahren Sie im Podcast mit Christa Seizinger und Familie Müller. 

Wer sich vorstellen kann, ein Pflegekind bei sich aufzunehmen, ist am 25. März zu einem Informationsabend in Betzigau eingeladen. Für Rückfragen steht Christa Seizinger (08321/612-289) gerne zur Verfügung.

AI080 Weihnachtszeit – Weihnachtsstreit: Wie man den Riesen-Zoff unterm Christbaum verhindert

Mit dabei:
  • Holger Mock
  • Monika Willert
Der Streit an Weihnachten. Klassiker in vielen Familien. Diplom-Sozialpädagogin Monika Willert aus Kempten spricht mit uns darüber, woher das kommt, wie man den Streit verhindert und: Warum man ihn manchmal gerade nicht verhindern sollte. Ganz wichtiges Thema auch: Wie geht man in Trennungs-Familien damit um? Bei wem sollen die Kinder Heiligabend verbringen? Monika Willert hat bereits in vielen Familien – auch in sogenannten Problemfamilien – Erfahrungen gesammelt.

AI070 Ex-Comets-Trainer Brian Caler und seine Frau Vicky zu ihrer Situation

Mit dabei:
  • Holger Mock
  • Brian Caler
  • Vicky Caler
Viele Jahre lang war Brian Caler Trainer der Kemptener Allgäu Comets. Caler war 2004 als Spieler zu den Allgäu Comets gekommen. Ab 2009 übernahm der US-Amerikaner dann den Posten des Headcoach bei den Kemptner Footballern. Caler führte die Allgäu Comets von der Regionalliga bis in die erste Bundesliga. Jetzt hat der Verein bekannt gegeben, dass man sich von Brian Caler trennt. Wie kam es dazu? Was bedeutet das für Brian Caler und seine Familie? Seit knapp drei Jahren ist er mit seiner Vicky verheiratet. Die beiden haben zwei Kinder, eine Tochter aus Vickys erster Ehe und einen gemeinsamen Sohn. Der Lebensmittelpunkt ist momentan Kempten. Wie geht es weiter? Vicky und Brian beschreiben im Podcast teilweise konkrete Vorstellungen von ihrer Zukunft, andererseits lassen sie aber auch viel auf sich zukommen.

AI064 Mama hoch 2: Leben in einer Regenbogenfamilie

Mit dabei:
  • David Yeow
Am Freitag, den 30. Juni hat der Bundestag mit großer Mehrheit die Ehe für alle beschlossen, eine Woche später gab dann auch der Bundesrat grünes Licht. Mit dieser Entscheidung sind homosexuelle und heterosexuelle Paare also gleichberechtigt. Das heißt konkret: Auch schwule und lesbische Paare können standesamtlich heiraten und Kinder adoptieren.

Wie die Entscheidung des Bundestages bei homosexuellen Paaren angekommen ist, darüber haben wir mit Karin Eckardt (53) und Gudrun Epple (51) gesprochen. Beide sind seit 19 Jahren ein Paar und haben gemeinsam Kinder großgezogen. Sie leben in einer kleinen Gemeinde in der Region.

AI052 . Wenn das eigene Kind stirbt: Pfarrerin und Seelsorgerin Jutta Schröppel hilft trauernden Eltern

Mit dabei:
  • Anna Hatt
  • Jutta Schröppel
Wenn ein lieber Angehöriger stirbt, ist das wohl immer ein einschneidendes Erlebnis. Das eigene Kind zu verlieren, ist ein Ereignis, nach dem das Leben nicht mehr so sein wird, wie es einmal war. Pfarrerin Jutta Schröppel ist Seelsorgerin beim Bunten Kreis Allgäu e.V. Bei ihr finden trauernde Eltern aus dem gesamten Allgäu Hilfe und Unterstützung.

Der Bunte Kreis Allgäu ist ein gemeinnütziger Verein, der Familien mit chronisch, krebs- und schwerstkranken Kindern betreut und unterstützt. Viele dieser Kinder werden gesund oder lernen, mit ihrer Krankheit zu leben. Darüber hinaus gibt es beim Bunten Kreis aber auch Experten wie Jutta Schröppel. Sie steht Familien zur Seite, die ihr Kind während der Schwangerschaft oder kurz nach der Geburt verloren haben oder von einem älteren Kind Abschied nehmen müssen.

Neben der Einzelbegleitung setzt sie vor allem auf die Arbeit in geschlossenen Trauergruppen. Dort finden Angehörige einen geschützten Raum, ihre Trauer auszuleben. Im Alltag sei das nämlich nicht ohne Weiteres möglich. Vor allem, weil die Gesellschaft diesen Raum oft nicht gewährt, kritisiert Schröppel. Und auch das soziale Umfeld gehe oft – meist aus Unbeholfenheit – unsensibel mit Betroffenen um.

Im Podcast erzählt Jutta Schröppel von ihrer Arbeit als Trauerbegleiterin, von dem, was sie antreibt und woher sie die Kraft für ihre Arbeit nimmt. Sie erklärt auch, was Freunde und Bekannte tun können, um Trauernden in dieser schwierigen Lebenssituation beizustehen.

Info für Betroffene:

Für den Besuch einer geschlossenen Trauergruppe von Dezember 2016 bis Mai 2017 können sich Eltern, die ein Kind verloren haben, bei einem Orientierungstreffen am Freitag, 25. November 2016, anmelden. Das Orientierungstreffen findet im Nachsorgezentrum, Eingang Bischof-Freundorfer-Weg 50 in Kempten statt. Anmeldung mit Angabe der Telefonnummer unter 0831/960152-0 oder unter info@bunter-kreis-allgaeu.de, bis zum 23. November 2016.

Hilfe finden betroffene Eltern auch unter: www.verwaiste-eltern-muenchen.de

Das Trauertelefon erreichen trauernde Menschen unter Tel. 0821/3497349. Die Gesprächszeiten sind jeden Mittwoch von 19 bis 22 Uhr.

Auch die Telefonseelsorge hilft Betroffenen unter Tel. 0800/1110111 oder 0800/1110222. Zu erreichen sind die Seelsorger dort täglich 24 Stunden, auch online unter: www.telefonseelsorge.de. Der Kontakt ist anonym und kostenfrei.

AI030 Vatertagsverkehr, Road-Rage in Marktoberdorf, Frauenhaus in Memmingen

Mit dabei:
  • Stephan Michalik
  • Holger Mock
Der Vatertag war richtig schön. Perfektes Wetter hat Tausende Motorradfahrer ins Allgäu gelockt. Und zum Glück ist laut Polizei nichts Gravierendes passiert. So soll es sein!

Weniger friedlich ging es beim Streit zwischen einem 67-jährigen und einem 25-jährigen Autofahrer in Marktoberdorf zu: Die Wut des 67-Jährigen entludt sich in einer Ohrfeige und einer Beule am Auto des 25-Jährigen.

Muttertag steht vor der Tür: Stephan und Holger machen sich Gedanken über das passende Geschenk.

Auch zum Thema Muttertag: Zwei Kolleginnen aus dem Team haben die Leiterin und eine Bewohnerin des Frauenhauses in Memmingen getroffen und dabei festgestellt, dass der Muttertag im Frauenhaus gar keine große Rolle spielt. Die ganze Geschichte findet ihr in unserer Rubrik „Reportage“.