AI041 – Brandstiftung in Neugablonzer Flüchtlingsunterkünften, Selbstverteidigung mit Kickbox-Weltmeister und Rohrbombenalarm wegen Geocaching

Mit dabei:
  • Stephan Michalik
  • Holger Mock

In Kaufbeuren-Neugablonz hat es drei Brände in Flüchtlingsunterkünften gegeben, alle drei waren Brandstiftung, sagt die Polizei. Was die Polizei nicht sagt, ist: Wer hat die Brände gelegt und warum? Der Grund dafür, dass die Polizei das nicht sagt, ist: Weil sie es nicht weiß. Und das schürt Spekulationen von beiden Seiten – von Asylbefürwortern und von Asygegnern.

Mit dem Thema Flüchtlinge verwandt ist unsere Reportage zum Thema Selbstverteidigung. Der Axt- und Messer-Angriff eines 17-jährigen Afghanen im Zug bei Würzburg hat viele Menschen im Allgäu aufgeschreckt: So nah war der islamistische Terror noch nie! Kann man sich gegen einen solchen Angriff schützen? Wenn ja: wie? Der Kemptener Kickbox-Weltmeister der Amateure Ali Celik gibt Tipps.

Einen größeren Polizeieinsatz mit Sprengstoff-Spürhund hat die Meldung eines Passanten ausgelöst: Ein Mann habe etwas Merkwürdiges (vielleicht eine Rohrbombe?) an ein Verkehrsschild gebunden. War der Großeinsatz berechtigt? Oder war das übertrieben?

  • Thomas Schustek

    Selbstverständlich kann man nach dem gegenwärtigen Stand der Ermittlungen, bei dem noch niemand konkret der Tat verdächtigt wird, keine Angaben machen, welche Motivation hinter der Brandstiftung im Keller eines von Asylbewerbern bewohnten Hauses in Neugablonz gestanden haben könnte. Aber es wundert mich schon, dass die Kaufbeurer Polizei nicht vom Tatbestand einer vorsätzlichen Brandstiftung mit der Gefährdung von Leib und Leben der Bewohner ausgeht, sondern nur von dem eher geringfügigen Delikt einer vorsätzlichen Sachbeschädigung.