AI157 Arbeitskreis Asyl in Kaufbeuren: Seit 30 Jahren Unterstützung für Flüchtlinge

Mit dabei:
  • Holger Mock
  • Nora Zadoori
  • Günter Kamleiter

Seit 1990 gibt es den Arbeitskreis Asyl in Kaufbeuren. Es geht um Unterstützung für alle Asylbewerber nach ihrer Flucht in ein Land, dessen Sprache sie nicht sprechen, das sie nicht kennen. Der Arbeitskreis Asyl ist eine Gruppe von derzeit etwa 115 Leuten aus Kaufbeuren und Umgebung. Die Hilfe gilt allen Flüchtlingen, unabhängig von ihrer Hautfarbe und Religionszugehörigkeit.

Im Podcast erklärt Günter Kamleiter, der Sprecher des Arbeitskreises Asyl, wie sich Flüchtlingspolitik in den letzten 30 Jahren aus seiner Sicht entwickelt hat. Er erzählt auch einige Geschichten, die nachdenklich machen. Über Flüchtlinge und ihre oft lebensgefährliche Flucht. Über ihre Schwierigkeiten im fremden Land. Über oft sehr persönliche Anfeindungen, die der Arbeitskreis Asyl ertragen muss. Und auch darüber, warum er und die vielen anderen ehrenamtlichen Helfer des Arbeitskreises Asyl mit so viel Engagement helfen.

Ebenfalls zu Gast: Nora Zadoori. Sie kam vor 25 Jahren mit ihrer Familie selbst aus Teheran als Flüchtling nach Kaufbeuren. Das Arbeitskreis Asyl war ihr vor allem in den ersten Jahren die wichtigste Stütze, um sich zu integrieren und sich nun schon seit vielen Jahren in Deutschland zuhause zu fühlen. Sie lebt mittlerweile in Hanau, arbeitet (wie auch ihr Sohn) in der Flüchtlingshilfe und weiß um die teils sehr großen Schwierigkeiten, die eine Flucht mit sich bringt. Im Podcast erzählt sie ihre Geschichte.

Allgäuer Berufsoffensive: Zweimal Einblick in die Praxis von Ausbildungsbetrieben

Mit dabei:
  • Holger Mock
  • Heidemarie Schindler
  • Isabel Lubitz

Die Allgäuer Berufsoffensive, eine besondere Berufsoffensive in diesem Coronajahr 2020. Es geht wie in jedem Jahr darum, Lehrkräfte im Allgäu dabei zu unterstützen, ihren Schülerinnen und Schülern in den Abschlussklasen zu helfen. Und zwar dabei, die richtige Ausbildung zu finden und dann eben auch einen Ausbildungsbetrieb. Anders ist heuer, dass die Berufsoffensive zu einem großen Teil online stattfindet, auch mit Podcasts.

Diesmal zu Gast: Die Praxis an sich. Isabel Lubitz ist Inhaberin eines Friseursalons in Füssen und Heidemarie Schindler ist Ausbildungsleiterin in der Otto Bihler Maschinenfabrik in Halblech. Wir hatten ja schon Podcasts jeweils mit Vertretern der Industrie- und Handelskammer und der Handwerkskammer, und diesmal steht Isabel Lubitz auch für das Handwerk und Heidemarie Schindler steht für Industrie und Handel.

Allgäuer Berufsoffensive: So läuft die Nachwuchswerbung bei IHK und HWK

Mit dabei:
  • Holger Mock
  • Nina Seitz
  • Thorben Klein

Die Allgäuer Berufsoffensive: Seit vielen Jahren schon Unterstützung für Lehrerinnen und Lehrer im Allgäu. Schulabgänger auf den Beruf vorbereiten, bei der richtigen Wahl der Ausbildung helfen, individuelle Empfehlungen geben, die über die Zukunft der jungen Menschen mitentscheiden können. Die Lehrkräfte haben eine große Verantwortung. Handwerkskammer (HWK) und Industrie- und Handelskammer (IHK) sind bei der Allgäuer Berufsoffensive mit dabei.

In diesem Coronajahr 2020 findet die Berufsoffensive allerdings anders statt als bisher. Auch HWK und IHK haben neue Möglichkeiten gefunden, um potentielle Auszubildende zu finden. Diesmal zu Gast im Podcast: IHK- und Handwerkskammer-Vertreter, die tatsächlich bei den beiden Kammern an vorderster Front mit nichts anderem beschäftigt sind als mit Berufsorientierung und Ausbildung.

AI156 Bergbahnen Oberstdorf-Kleinwalsertal: So ist die Situation in der Corona-Krise

Mit dabei:
  • Holger Mock
  • Jörn Homburg

Jetzt hätte es eigentlich losgehen sollen mit dem Wintersport im Allgäu. Die Weihnachtsferien stehen an, geschneit hats auch schon, beste Voraussetzungen eigentlich. Corona hat dem ganzen im Corona-Jahr 2020 einen Strich durch die Rechnung gemacht. Geplanter Start heuer in Oberstdorf und an den Kleinwalsertaler Bergbahnen (OK-Bergbahnen): der 21. Dezember, und dann natürlich auch nur mit Tagesgästen und Einheimischen. Gastro und Hotels haben zu, keine Touristen. Ein schwerer finanzieller Schlag für die ganze Region.

„Der Tagesgast reicht nicht aus, um unsere Kosten zu decken“, sagt Jörn Homburg, Leitung Marketing, Presse & Kommunikation bei den OK-Bergbahnen. Daher hofft er inständig, dass mit dem Start der Bergbahnen auch die Beherbergungsbetriebe wieder öffnen dürfen. Daran hängen wiederum auch Skischulen, Skiverleihe, Sportartikelhändler.

Besonders zu schaffen macht der Branche die schlechte Planbarkeit für die Zukunft. Hinzu kommt aus Sicht von Homburg, dass manche Maßnahmen und Entscheidungen im „Lockdown Light“ unverständlich sind, besonders in der Gastronomie, und damit auch zu Frust führen.

Wie er das Jahr 2020 insgesamt beurteilt, wie die finanzielle Situation der Bergbahnen ist, was er von den derzeitigen Maßnahmen und von den politischen Entscheidungen hält und was er sich für die kommende Wintersportsaison im Allgäu wünscht, erzählt Jörn Homburg im Podcast.

Allgäuer Berufsoffensive: So läuft sie im Corona-Jahr

Mit dabei:
  • Holger Mock
  • Markus Raffler

Die Allgäuer Berufsoffensive: Seit vielen Jahren unterstützt sie Allgäuer Lehrkräfte und damit Schülerinnen und Schüler in den Abschlussklassen dabei, den richtigen Start ins Berufsleben zu finden. In diesem Coronajahr 2020 findet sie anders statt als bisher. Einiges fällt weg, dafür kommt aber Neues dazu, zum Beispiel die Podcasts, unter anderem mit Vertretern der Handwerkskammer Schwaben, der IHK Schwaben, mit einem Start-Up-Unternehmen und auch mit der Allgäuer Zeitung, die diese Berufsoffensive ja federführend mitorganisiert.

Markus Raffler, Stellvertretender Redaktionsleiter der Allgäuer Zeitung, erklärt in diesem Podcast, wie die Organisatoren der Berufsoffensive in diesem Jahr auf die geänderten Voraussetzungen reagieren.

Allgäuer Berufsoffensive: Junge StartUp-Unternehmer berichten

Mit dabei:
  • Holger Mock
  • Neele Devries
  • David Knöbl

Die Allgäuer Berufsoffensive: Heuer, in diesem Corona-Jahr 2020 anders als gewohnt. Sie findet nicht so statt, wie geplant, aber: Sie findet statt.

Die Lehrkräfte im Allgäu sollen auch heuer Unterstützung bekommen. Jugendliche in den Abschlussklassen fragen sich: „Was soll ich denn werden?“ Und die Lehrerinnen und Lehrer im Allgäu sollen sie bei der Anwort auf diese unglaublich wichtige Frage entsprechend unterstützen können.

Die Allgäuer Zeitung unterstützt in diesem Jahr unter anderem mit Podcasts. Verschiedene Akteure der Berufsorientierung, Vertreter aus der Wirtschaft kommen zu Wort und vor allem auch Menschen aus der Praxis.

Diesmal zu Gast im Podcast: Neele Devries (23) und David Knöbl (22). Zwei ganz junge Menschen, die am Ende ihrer Schullaufbahn beschlossen haben: Wir machen uns selbständig. Sie haben ihr Start-Up-Unternehmen Picture Framing GmbH in Aitrang gegründet und sind jetzt Software-Anbieter für Video-Lösungen.

Warum sich die beiden zu diesem mutigen Schritt entschlossen haben, warum sie dennoch jeweils eine Ausbildung bzw. ein Studium machen, wie ihre Lehrerinnen und Lehrer sie unterstützt haben und welche Erfahrungen sie mittlerweile gemacht haben, das erzählen Neele und David im Podcast.

Allgäuer Berufsoffensive: Wie können Jugendliche ihre Zukunft gestalten?

Mit dabei:
  • Holger Mock
  • Hans-Peter Rauch
  • Markus Anselment

Die „Allgäuer Berufsoffensive“ bietet seit 2004 Allgäuer Schülerinnen und Schülern Unterstützung nach dem Motto, mit jeder Aktion möglichst vielen Jugendlichen – über gute Ratschläge hinaus – ganz konkret zu helfen und sie für Berufsfelder zu interessieren und zu sensibilisieren.

Die schuljahrbegleitende Aktion hat wechselnde Schwerpunktthemen, die durch ein durchdachtes Konzept auf abwechslungsreiche und informative Art und Weise präsentiert werden. Die Allgäuer Berufsoffensive erreicht jährlich rund 100 Schulen und knapp 6.000 Schülerinnen an den Allgäuer Schulen.

Die Auftaktveranstaltung der Allgäuer Berufsoffensive kann in diesem Jahr nicht so stattfinden, wie wir das gewohnt sind. Grund ist natürlich die Corona-Pandemie.

Trotzdem sollen die Lehrkräfte im Allgäu Unterstützung bekommen. Junge Menschen sind auf der Suche nach ihrer beruflichen Zukunft. Und vor allem die Lehrer sind da an vorderster Front, um den Jugendlichen Perspektiven zu zeigen. Oder überhaupt mal dabei zu helfen, darüber nachzudenken: „Was will ich denn werden?“

In diesem Jahr 2020, dem „Corona-Jahr“, sollen Podcasts Lehrerinnen und Lehrer sowie Schülerinnen und Schüler bei ihrer Suche nach den besten beruflichen Perspektiven unterstützen. Verschiedene Akteure der Berufsorientierung und Vertreter aus der Wirtschaft kommen zu Wort und geben hilfreiche Tipps zur Berufsorientierung. In diesem Podcast sind das Markus Anselment, Stellvertretender Hauptgeschäftsführer der IHK Schwaben, und Hans-Peter Rauch, Präsident der Handwerkskammer für Schwaben. Zwei Persönlichkeiten, die auch ihren eigenen Erfahrungsschatz in der Berufswelt mit einbringen.

Koordiniert wird das Projekt von der Industrie- und Handelskammer Schwaben, der Handwerkskammer für Schwaben und der Allgäuer Zeitung. Weitere Unterstützung erfolgt durch die Allgäu GmbH, die Allgäuer Schulen, die AOK Bayern, die Raiffeisenbanken und Volksbanken im Allgäu, die Deckel Maho Pfronten GmbH und die Endress + Hauser Wetzer GmbH + Co. KG.

AI154 Schlagerstar Benny Schnier findet neue Heimat im Allgäu

Mit dabei:
  • Holger Mock
  • Benny Schnier

Problemlage: Diesen Podcast zusammenzufassen. Weit über eine Stunde lang erzählt Benny Schnier (63) äußerst freimütig von seinem Leben und warum er jetzt im Allgäu gelandet ist. Schlagerstar, Radio- und TV-Moderator, Schauspieler: Der Mann hat knapp 50 Jahre Showbusiness hinter sich. Letztenendes hilft es nichts: Man muss sich diesen Podcast anhören.

Wer war nochmal Benny Schnier?

„Hey Amigo Charly Brown“. So heißt der größte Hit von Benny Schnier. In den 70ern hat er damit in der ZDF-Hitparade mit Dieter Thomas Heck einen Party-Hit gelandet, der auch heute noch im Ohr ist. Weitere Hits: „Bin wieder frei“ und „Skateboard (uh ah ah)“. In den 80ern war erstmal das Fernsehen dran. Das Ferienprogramm im ZDF mit Anke Engelke und Benny Schnier gehört zu den Kindheitserinnerungen aller Kinder der 70er und 80er.

Es folgten diverse weitere Radio- und Fernseh-Stationen, unter anderem der Bayerische Rundfunk, kleine Rollen im Fernsehen (unter anderem im „Tatort“) und zuletzt der Schlager-Tv-Sender „Gute Laune TV“, wo Benny Schnier kleine und große Schlagerkollegen in einer Talksendung interviewt hat.

Was macht Benny Schnier jetzt?

Jetzt lebt Benny Schnier jetzt im Ostallgäuer Obergünzburg. Er ist Musikchef beim Allgäuer Radiosender RSA und Nachrichtensprecher und Talkmaster bei Allgäu TV. Wenn Benny von seinem jetzigen Weg zur Arbeit schwärmt, die Strecke von Obergünzburg nach Kempten mit dem Ausblick auf die Berge, oder von seinem Häuschen mit Garten, dann merkt man: Benny Schnier ist angekommen.

Im Podcast erzählt er von seinem Leben als Schlagerstar, als Fernsehstar, Schauspieler und Radio-Profi. Von den Marotten seiner Kollegen Jürgen Drews, Vanessa Mai, Helene Fischer und vielen anderen. Wie er beinahe selbst Moderator der ZDF-Hitparade geworden wäre, und warum er es dann doch nicht wurde. Ein extrem abwechslungsreiches Berufsleben, in dem Benny Schnier auch die Großen der Schlagerbranche kennen gelernt hat.

Er erzählt aber auch von seinem Privatleben, von seiner Tochter beispielsweise, zu der er ein sehr enges Verhältnis hat. Heute ist er Single. Von Tinder und sonstigem Internet-Dating hält er allerdings nichts. Warum? Auch das erzählt Benny Schnier im Podcast.

AI153 Allgäu Airport in der Corona-Krise: „Deutlich besser als die meisten Flughäfen in Deutschland“

Mit dabei:
  • Holger Mock
  • Ralf Schmid
  • Marcel Schütz
  • Andreas Loritz

Die Corona-Krise: Eine schwierige Zeit. Auch für den Allgäu Airport in Memmingen. Der Lockdown im März hat den Flughafen relativ unvorbereitet getroffen, wie die meisten Branchen. Geschäftsführer Ralf Schmid beziffert den Schaden auf etwa 2,5 bis 3 Millionen Euro, eine Menge Geld.

Im Podcast erzählt Schmid, warum der Allgäu Airport trotzdem noch relativ gut dasteht im Vergleich mit anderen deutschen Flughäfen. „Wir haben nach Dortmund den zweitniedrigsten Passagier-Rückgang aller Airports in Deutschland“, sagt er. Außerdem: Wie Schmid die Corona-Maßnahmen beurteilt, welches für den Allgäu Airport die schwierigste Phase war und wie man sich am Airport auf einen eventuellen weiteren Lockdown vorbereitet.

Gastronomie am Allgäu Airport stark betroffen

Zunächst kommt allerdings Andreas Loritz zu Wort, Leiter Non-Aviation am Allgäu Airport. Er ist zuständig für alles, was nicht unmittelbar mit dem Flugbetrieb zu tun haben: Parken, Terminal, Info, Gastronomie, Beschwerdemanagement. Zudem ist er flughafenseitig Ansprechpartner für das Corona-Testzentrum. Besonders die Gastronomie war natürlich in der Corona-Krise vom vorübergehenden Lockdown betroffen.

Aktuelle Flugziele: Momentan fliegen viele nach Moldawien

Nach Geschäftsführer Ralf Schmid sprechen wir dann noch mit Marcel Schütz, Leiter Aviation, zuständig für Flugziele, Passagierzahlen und den Flugplan. Er erklärt unter anderem, warum momentan in der Corona-Krise ausgerechnet Chișinău in Moldawien das am stärksten nachgefragte Ziel am Allgäu Airport ist und welche Faktoren ganz entscheidend dafür sind, welche Ziele der Allgäu Airport in seinen Flugplan aufnimmt.

AI152 Warum und wann verschweigt die Polizei Nationalitäten in Polizeiberichten?

Mit dabei:
  • Holger Mock
  • Dominic Geißler
  • Holger Stabik

Über eine Frage streiten besonders Facebook-User gerne und oft: Soll die Polizei in ihren Berichten grundsätzlich die Nationalität eines Täters nennen oder nicht? Holger Stabik und Dominic Geißler von der Pressestelle des Polizeipräsidiums Schwaben Süd-West in Kempten erklären im Podcast, in welchen Fällen sie die Nationalität eines Täters oder Beteiligten nennen und in welchen nicht.

Ein schwieriges Thema, auch für Redaktionen. Der Pressekodex des Deutschen Presserates (nach dem sich auch die Beamten der Pressestelle richten) sagt:
Die Zugehörigkeit soll in der Regel nicht erwähnt werden, es sei denn, es besteht ein begründetes öffentliches Interesse. Besonders ist zu beachten, dass die Erwähnung Vorurteile gegenüber Minderheiten schüren könnte. (Richtlinie 12.1)

Keine eindeutige Definition
In den Leitsätzen werden die Redaktion dazu verpflichtet, „in jedem einzelnen Fall verantwortungsbewusst zu entscheiden, ob für die Nennung einer Gruppenzugehörigkeit ein begründetes öffentliches Interesse vorliegt oder die Gefahr der diskriminierenden Verallgemeinerung überwiegt.“ Das heißt: Eine endgültig eindeutige Definition, wann die Nationalität genannt wird und wann nicht, gibt es nicht. Auch wichtig: Es gibt kein Verbot, die Nationalität zu nennen.

Fragen an die Polizei-Pressesprecher
Es ist immer eine Einzelfallentscheidung, bei der sich gleich mehrere Fragen stellen. Gibt es Kriminalitätsfelder, bei denen von vornherein ein „begründetes öffentliches Interesse“ besteht? Wie sortiert man einen Deutschen mit türkischen, griechischen oder albanischen Wurzeln ein? In welchen Fällen nennt die Polizei die Nationalität? In welchen nicht? Und noch weitere Fragen, die Dominic Geißler und Holger Stabik im Podcast beantworten.